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Dr. med. Rolf H. Bettinger
Hessenring 89
61348 Bad Homburg v.d. Höhe
Telefon (0 61 72) 9 21 02 82

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Allergie und COVID-19 - Impfung

Veröffentlicht 15.2.21



Sehr selten Fälle schwerer Allgemeinreaktionen durch Covid-19 Impfung

Beschreibung

Wie wir wissen aus den Medien, sind nach Impfungen mit den bisher zur Verfügung stehenden m-RNA COVID – 19 - Impfstoffen der Firmen Biontech/Pfizer und Moderna in sehr selten Fällen schwere Allgemeinreaktionen aufgetreten kurz nach der Impfung. Sicher kann prinzipiell nach einer Impfung – auch bei anderen Impfungen es zu allergischen Allgemeinreaktionen oder gar einer anaphylaktischen Reaktion [1 Fall auf 100.000] kommen, dies kann bedingt sein durch den Impfstoff oder seine Trägersubstanzen.

Es gibt bisher aber keine Hinweise für ein erhöhtes Risiko im Zusammenhang mit der COVID – Impfung mit den zugelassenen Stoffen, wie Professor Klimek und Kollegen berichten in einem Positionspapier der German Allergological Society bei den Patienten mit folgenden Erkrankungen:

  • Neurodermitis
  • Nesselsucht
  • Heuschnupfen
  • Asthma bronchiale [ das Asthma sollte aber gut eingestellt sein ]
  • Nasenpolypen
  • Nahrungsmittelallergien
  • Insektengiftallergie
  • Schmerzmittelunverträglichkeit
  • Antibiotika Allergie
  • Kontaktallergie

Sie sollten nur folgendes beachten: sind in der Vorgeschichte schwere allergische Reaktionen aufgetreten bei einer früheren NICHT COVID Impfung, bei bestehender Mastozytose, Medikamenten Einnahmen oder Medikamenten-Injektionen oder aus einer noch unbekannten Ursache, ist das relevant. Nicht geimpft werden dürfen natürlich Patienten mit einer früheren schweren allergischen Reaktion auf Inhaltsstoffe des Impfstoffes oder auf die erste COVID Impfung.

Wird bei Ihnen eine Hyposensibilisierung bzw. eine spezifische Immuntherapie durchgeführt, sollten zwischen der Hyposensibilisierung und der COVID Impfung eine Zeitspanne von einer Woche vergangen sein.

Abschließend sei gesagt, dass wenn man eine Therapie erhält mit Immunsuppressiva [wie Ciclosporin z.B.] scheint zwar keine besondere Gefährdung zu bestehen durch die Therapie, aber die Impfung könnte u. U. weniger gut ansprechen.

Beschreibung

All diese Informationen können natürlich eine ärztliche Beratung nicht ersetzen.

Haben Sie weitere Fragen zu dem besprochenen Themenkomplex und einer der angesprochenen Erkrankungen, dann vereinbaren Sie einen Termin in unserer HNO Praxis in Bad Homburg. Sie können unsere Praxis zu den jeweils angegebenen Zeiten unter 0 61 72 - 9 21 02 82 erreichen.






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