• HNO
  • Spezielle HNO-Chirurgie
  • Plastische Operationen
Dr. med. Rolf H. Bettinger
Hessenring 89
61348 Bad Homburg v.d. Höhe
Telefon (0 61 72) 9 21 02 82

NEWS | Übersicht

Heuschnupfen-Saison im Anmarsch

7 Tipps für Allergiker und wann ein Arztbesuch notwendig wird

Die Temperaturen steigen allmählich und die Frühlingssonne strahlt am blauen Himmel: Das sorgt für gute Laune. Allerdings leider nicht bei jedem – denn für Allergiker beginnt jetzt die Hochsaison der Beschwerden. Mit zunehmendem Pollenflug sind die Augen öfter gerötet, die Nase ist häufiger verstopft und die Atmung wird beeinträchtigt. In unserer HNO-Praxis wenden wir moderne Methoden an, um Allergie-Patienten aus Oberursel, Bad Homburg und Umgebung zu behandeln und allergische Reaktionen zu lindern. Doch es gibt auch sieben Tipps, die Betroffene im Alltag anwenden können, um die Auswirkungen des Pollenflugs einzudämmen.

  1. Keine Ventilatoren verwenden: Durch die zirkulierende Luft werden Pollen im Raum aufgewirbelt und in der gesamten Wohnung verteilt. Zum Abkühlen bei warmen Temperaturen also besser zu einem Eis greifen.
  2. Abends gründlich duschen: Im Laufe des Tages gelangen Pollen auf und in die Kleidung sowie auf die Haut und setzen sich insbesondere in den Haaren fest. Lösen sie sich dann nachts, gelangen sie schnell in die Atemwege. Es ist daher hilfreich, am Abend zu duschen und die Haare gründlich auszuspülen.
  3. Kleidung öfter waschen: Getragene Kleidung, die nicht verschmutzt ist und noch einmal getragen werden soll, wird oft im Schlafzimmer aufbewahrt. Allergiker sollten hierauf verzichten, denn in der Kleidung sammeln sich Pollen und gelangen so in den Schlafbereich. Stattdessen die getragene Wäsche besser zum Beispiel im Keller lagern und regelmäßig waschen. Wichtig: Gewaschene Kleidung sollte nicht im Garten getrocknet werden, sondern in der Wohnung – um zu vermeiden, dass die frische Kleidung direkt wieder in Kontakt mit Pollen kommt.
  4. Abgase und Feinstaub meiden: Leichter gesagt als getan – aber insbesondere im engen Berufsverkehr gelangen Abgase und Feinstaub ins Auto, was allergische Reaktionen verstärken kann. Es ist ratsam, während der Pollenzeit auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.
  5. Regentage nutzen: Regenschirm, Gummistiefel und ein ausgedehnter Spaziergang – das Beste für einen Allergiker. Denn: Der Regel drückt die Pollen Richtung Boden, wodurch sie seltener Mund, Nase oder Augen erreichen. Regenwetter ist also genau das Richtige, um einmal tief durchzuatmen.
  6. Die richtigen Lebensmittel: Je besser die Schleimhäute befeuchtet sind, desto schwerer können Pollen in den Körper eindringen. Deshalb sollten Betroffene generell viel trinken, aber auch Lebensmittel essen, die viel Wasser enthalten. Frisches Obst ist die beste Wahl.
  7. Im schlimmsten Fall – Urlaub: Wenn es Betroffene an ihrem Wohnort gar nicht aushalten, ist eine Auszeit ratsam. Wer den Jahresurlaub in die Heuschnupfen-Hochsaison legt, kann sich viele Beschwerden ersparen. Am Meer enthält die Luft weniger Pollen, in den Bergen ab ca. 2.000 Höhenmetern sind so gut wie gar keine Pollen mehr vorhanden.

Allergie-Patienten sollten den Pollenflugkalender im Auge behalten

Was fliegt in Oberursel, Bad Homburg, Frankfurt oder Umgebung durch die Luft? Mithilfe eines Pollenflugkalender können Betroffene regelmäßig prüfen, welche Bäume und Pflanzen jetzt blühen und welche Pollenarten voraussichtlich unterwegs sind. Verschiedene Wetterdienste stellen Kalender für ganz Deutschland oder auch für bestimmte Regionen online zur Verfügung.

Im April blühen deutschlandweit vor allem die Esche, die Pappel, die Birke und die Weide, aber auch die Erle und die Ulme. Wer nicht genau weiß, auf welche Pflanzen er allergisch reagiert, ist mit einem Allergietest gut beraten. Unweit von Oberursel, in unserer HNO-Praxis in Bad Homburg, führen wir gern einen solchen Test durch und besprechen weitere Maßnahmen.

Wann sollten Allergiker einen HNO-Arzt aufsuchen?

Grundsätzlich immer dann, wenn Beschwerden das Wohlbefinden beeinträchtigen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wird die laufende Nase zum Dauerzustand oder werden gerötete, juckende Augen immer unangenehmer, sollten Betroffene sich untersuchen lassen. In unserer HNO-Praxis berät Sie Dr. med. Bettinger umfassend zu möglichen Untersuchungen sowie Therapiemaßnahmen. In manchen Fällen kann auch eine Hyposensibilisierung hilfreich sein. Hierbei wird der Körper auch außerhalb der Heuschnupfen-Saison mit kleinen Dosen des Allergieauslösers belastet, um ihn nach und nach an diesen zu gewöhnen.

Welche Behandlung im spezifischen Fall am geeignetsten ist, klären wir gern vor Ort. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel. (0 61 72) 9 21 02 82. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.